Schlafen wie im Hotel - Geht das auch zuhause?

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Schlafen wie im Hotel - Geht das auch zuhause?

Raus aus dem Stress und rein ins Flugzeug, den Zug oder das Auto. Urlaub ist angesagt! Ab jetzt darf es von allem ein bisschen mehr sein: Ein bisschen mehr Freizeit, ein bisschen mehr gutes Essen, ein bisschen mehr Komfort – Wer liebt denn nicht die gemütlichen Hotel-Betten und riesigen Decken? Es schläft sich einfach um Welten besser.  Und das Schöne: Darauf musst Du auch zuhause nicht verzichten. Wir zeigen Dir, wie.

Ein besonders schwerwiegender Grund dafür, dass wir in Hotels gerne besser schlafen, ist wohl der Fakt, dass wir aus unserem Alltagstrott rauskommen. Wir können uns fallen lassen, müssen uns nicht mal darum kümmern, morgens das Bett selbst zu machen und sind generell wesentlich entspannter. Den Teil mit dem Zimmermädchen können wir Dir nicht versprechen, aber für alles andere haben wir hier ein paar Tipps parat:

Wie man sich bettet, so schläft man auch

In Deutschland wird man leider immer noch für zu viel Luxus und Komfort verpönt. Wir pflegen keine ausgewogene Essenskultur und noch weniger pflegen wir unsere Schlafkultur – falls diese überhaupt wirklich vorhanden ist. Hier ist es Standard, sich mit dem zu begnügen, was man irgendwie schon immer hat. Allerdings ist selbstverständlich, dass der eigene Schlaf wenig erholsam sein kann, wenn man noch auf der Matratze aus der Jugend schläft und weiterhin Mamas Bettdecke mit Omas Bettwäsche bezieht.

Die Unterlage

Unser gesamtes Körpergewicht liegt Nacht für Nacht für Nacht auf unserer Matratze. Sie sollte demnach in den richtigen Abständen gewendet, gereinigt und auch mal ausgetauscht werden. Das regelmäßige Verlagern der Liegefläche beugt Liegekuhlen vor und verhindert, dass eine Seite ständig undurchlüftet bleibt – so wird Milben die Existenzgrundlage genommen.

Wir empfehlen, die Matratze einfach abwechselnd zu wenden und zu drehen, wenn Du Dein Bett neu beziehst. Magst Du mehr zum Thema Bettwäschewechseln lesen, schau doch auch bei unserem Blogbeitrag Darum solltest Du Deine Bettwäsche regelmäßig wechseln vorbei.

Vorsicht! Nicht alle Matratzen sind dazu gedacht, sie zu drehen und zu wenden. Informiere Dich zuvor genau über die Art Deiner Schlafunterlage. Bei Zonenmatratzen kannst Du beispielsweise schlecht das Kopfteil mit dem Fußende vertauschen.

Gereinigt werden sollte Deine Matratze mindestens einmal im Jahr. Dafür bieten sich Profis an - wie etwa bestimmte Wäschereien oder auch der lokale Bettenfachhandel. Im Durchschnitt ist eine Matratzen-Lebensdauer von etwa fünf bis acht Jahren ratsam. Das hängt allerdings sehr von der Qualität der Matratze ab und davon, wie schnell sie sich abnutzt. Bei näheren Fragen wende Dich gerne an uns.

Die Bettwaren

Egal ob es im Sommer unerträglich warm ist oder Dir im Winter die Zähne klappern – Du solltest die passende Bettdecke besitzen, die das jeweilige Empfinden insofern reguliert, als dass Du am Ende selig schlummern kannst. Das bedeutet vor allem eines: In der warmen Jahreszeit solltest Du eine andere Decke nutzen, als in der kalten Jahreszeit. Wir bieten hier zum Beispiel tolle Sommerbettdecken an, die zum Teil nicht einmal einen richtigen Bezug benötigen. Sie geben Dir das Gefühl, nicht ohne Decke zu schlafen und sind dabei aber so leicht, dass Du sie kaum spürst.

Abgesehen von Material und Temperatureigenschaften weisen wir auch gerne auf die richtige Größe der Bettdecke hin. Einzelpersonen nutzen im Regelfall häufig Decken in den Maßen 135x200cm oder 155x220cm. Letzten Endes ist es jedermanns eigene Entscheidung. Für das extra Bisschen Komfort wie im Hotel empfinden wir allerdings genügend große Decken wie etwa 200x200cm als Must-Have. Mit Decken wie diesen ist garantiert, dass Du nachts auf keinen Fall irgendwann aufgedeckt daliegst. Und solltest Du Besuch bekommen, ist auch noch genug Platz für eine zweite Person ;)

Die Bettwäsche

In vielen Haushalten hat man sich über Bettwäschen noch nicht weiter Gedanken gemacht. Maximal die Farbgebung wurde überdacht, wenn man sich auf die Suche nach einem neuen Bettbezug gemacht hat. Dass die unterschiedlichen Webarten und Stoffe aber einen maßgeblichen Einfluss auf das eigene Schlafempfinden haben können, wird leider oft vergessen. Vor allem im Sommer sind feuchtigkeitsabweisende Stoffe ein Segen. Möchtest Du mehr erfahren? Schau doch hier vorbei: Trocken durch die warme Jahreszeit – Sommerbettwäsche gegen unruhige Nächte. Abgesehen davon gibt es außerdem Unterschiede in Bettwäschen für Menschen mit bestimmten Bedürfnissen: Allergikerbettwäsche zum Beispiel ist pflegeleichter und schützt besser vor dem Kontakt mit Hausstaubmilben.

Aber auch persönliche Vorlieben in Haptik und Design-Aspekten spielen eine große Rolle bei der richtigen Bettwäsche. Du solltest Dich ausprobieren und herausfinden, ob Du gerne in flauschigen Stoff gehüllt bist oder glatte, hautähnliche Oberflächen bevorzugst. Abgesehen davon, welche Farben und Muster Dir subjektiv am meisten zusagen, gibt es generell Nuancen, die sich besser und weniger gut im Schlafzimmer machen. Die Alltime-Favourites für entspannten Schlaf sind weiterhin Blau, Grün und Rosa. Diese Töne kannst Du sowohl großflächig als auch in kleinen Farbakzenten super einsetzen, um die richtige Wirkung im Schlafzimmer zu schaffen und Deinen Körper auf die Nachtruhe einzustimmen.

Die Atmosphäre

Wie soeben angesprochen, schläft das Auge also auch mit. Zum Einschlafen benötigen wir eine Umgebung, in der wir ungestört herunterfahren können. Im Schlafzimmer ist deshalb besonders auf Ordentlichkeit zu achten. Wirres Chaos erinnert uns nur an die Dinge, die wir tagsüber nicht geschafft haben – und macht uns unruhig und wach. Zu kühl sollte Dein Schlafplatz allerdings auch nicht wirken, immerhin fühlen wir uns gerne geborgen. Ein paar Pflanzen und gemütliche Deko verschaffen hier schnelle Abhilfe – und bieten viel kreativen Freiraum, falls Du mal mit Farben experimentieren möchtest oder die Gestaltung Deines Schlafzimmers saisonal abhängig machen möchtest.

Letzten Endes kannst Du Dich natürlich auch dazu entscheiden, nur einen oder zwei unserer Tipps anzunehmen. Für ein Schlafgefühl wie im Hotel solltest Du Dir aber wirklich ein wenig Zeit und Aufwand reservieren. Du wirst es Dir später danken! Ein ausgeschlafenes Ich ist schließlich wesentlich glücklicher unterwegs als eines mit Rückenschmerzen.

Ein kleines Extra: Gönne Dir ruhig etwas häufiger Zeit für Dich und nehme Abstand vom Alltag, wie Du es auch im Hotel machen würdest – Egal, ob in Form von einem Spaziergang durch den Wald, einem Spa-Tag oder indem Du mal einen Tag Deine Verbindung zur Außenwelt kappst und einfach auf Deinen Körper und seine Bedürfnisse hörst.

Wir hoffen, Du kannst Dir nun Dein eigenes kleines Urlaubsdomizil in den eigenen vier Wänden schaffen und wünschen schöne Träume!

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