Richtig auf(er)stehen für Jedermann

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Richtig auf(er)stehen für Jedermann

Du hast es sicher auch schon mitbekommen: Wenn Leute morgens nicht so richtig aus dem Quark kommen, spricht der Volksmund gerne von Faulheit. Dass es weniger motivierte Menschen gibt, ist Tatsache – Es ändert aber nichts daran, dass Menschen in Schlaftypen unterteilt sind und uns die Zugehörigkeit nicht aussuchen können. Ob Du eine Frühaufsteher-Lärche bist oder eine morgens muffelige Eule, entscheidet sich mit Deiner Geburt.  
Wie Du Deinen Langschläfer-Geist etwas umgehen und leichter auf(er)stehen kannst, verraten wir Dir heute.

Organisation ist alles

Besonders, wenn Du kaum aus dem Bett kommst, ist Stress am Morgen der absolute Stimmungskiller. Plane deshalb so weit wie möglich vor: Lege Dir Kleidung zurecht, packe eventuell Deine Tasche, lege Portemonnaie und Schlüssel bereits raus und bereite vielleicht einen Teil Deines Frühstücks vor. So hast Du weniger Zeitdruck und weißt beim Aufstehen direkt, dass Du es entspannt angehen kannst. Das hebt direkt die Laune.

Die richtige Kalt-Warm Kombi

Zum Einschlafen ist kühle, frische Luft extrem gut. Anders sieht es morgens aus. Einer der Hauptgründe, nicht aus dem Bett zu wollen, ist dessen Wärme und Gemütlichkeit. Hier schafft eine Zeitschaltuhr ab der Heizung Abhilfe, Ansonsten kannst Du auch am Abend zuvor einen Bademantel oder einen kuscheligen Pullover und dicke Socken direkt neben Deinem Bett platzieren (und eventuell kurz vor dem Aufstehen für ein paar Minuten unter der Bettdecke aufwärmen). So zieht zumindest das Argument, es sei außerhalb des Bettes zu kalt, nicht mehr.

Der Ton macht die Musik

Du magst es Dir vielleicht schon gedacht oder es am eigenen Leib erlebt haben: Der Klang des Weckers hat eine große Auswirkung auf Dich, Deine Laune und die Tatsache, ob Du wirklich aufstehst oder Dich genervt ein weiteres Mal umdrehst. Der Ton Deines Weckers sollte in der Tat auffällig sein, sodass Du auch wirklich aufwachst. Allerdings sind sanfte Klänge und für besonders Naturverbundene auch Vogelklänge wesentlich effektiver, da sie einen nicht gleich negativ stimmen.

Lieber zu früh als zu spät

Plane Dir viel Zeit morgens ein, wenn Du nur schwierig aus der Kurve kommst. Das heißt, dass Du auf die Snooze-Taste verzichten und Deinen Wecker früh stellen sollst, damit Du die verbleibende Zeit voll nutzen kannst. Vor allem, wenn Du so gut wie möglich vorgeplant hast, kannst Du Dir Stress sparen und genügend Energie für den Tag tanken – mit einem ausgewogenen Frühstück oder einer ausgiebigen Dusche zum Beispiel. Bleibe auch einfach zehn Minuten im Bett liegen und höre Deine Lieblingsmusik, um langsam aber positiv in den Tag starten zu können. Geräusche sind für das Aufwachen nämlich ebenso ausschlaggebend wie…

Licht!

Bei einigen funktionieren Lichtwecker (vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit) hervorragend. Bei anderen reicht das Auflassen der Vorhänge, um mit der Sonne wach zu werden. Das allerdings nur tun, wenn es nachts dennoch richtig dunkel ist – also keine Laternen oder Autolichter und Reklametafeln das Schlafzimmer erhellen. Wie auch immer Du es für Dich anwenden möchtest, sobald Du wach wirst, solltest Du nicht zurück ins Dunkle – also Licht an, Rollos hoch und Vorhänge auf!

Sport ist Mor… gens besonders hilfreich!

Damit ist kein Fünfkilometerlauf gemeint. Ausgiebiges Recken und Strecken im Bett reichen meist schon aus, um Deinen Kreislauf in Fahrt zu bringen. Natürlich kannst Du auch eine Runde Yoga oder Gymnastik einlegen, ganz wie es Dir beliebt. Für die Bewegungslegatheniker eignen sich außerdem Atemübungen hervorragend.

Allheilmittel Wasser

Stelle Dir eine Flasche Wasser nebens Bett, bevor Du schlafen gehst, und trinke direkt am nächsten Morgen davon. Dein Körper bekommt so Flüssigkeit und Du bekommst Energie. Ein weiterer, weniger beliebter Tipp ist die kalte Dusche am Morgen. Hier solltest Du allerdings darauf achten, bei Deinen Gliedmaßen zu beginnen, um das Herz zu schonen. Wem dies zu frisch ist, der kann auch auf das Lüften der Wohnung oder den nassen Waschlappen direkt am Bett zurückgreifen.

Ansonsten gilt: Rituale sind Dein bester Freund

Ebenso wie abendliche Rituale das Müdewerden fördern, helfen morgendliche Rituale beim Erwachen zu für einen persönlich unschönen Umständen oder Uhrzeiten. Lege Dir außerdem Deine Termine auf den Morgen. Auf diese Weise stehst Du nicht nur entschiedener auf, sondern kommst auch direkt viel besser in Schwung. So bleibst Du wach, anstatt direkt wieder träge zu werden.

Wenn Du nicht alles anwenden magst, ist das auch kein Problem. Kein Mensch für die frühen Morgenstunden zu sein ist vollkommen normal. Am besten ist es sowieso, wenn Du – solltest Du irgendwann die Zeit dafür haben – einige Tage oder Wochen auf Deinen eigenen Körper hörst und Dich danach richtest. Wenn Du gut damit fährst, um elf ins Bett zu gehen und täglich um sechs aufzustehen, da Du zu dieser Zeit sowieso immer wach wirst, solltest Du danach handeln – auch, wenn Du eigentlich erst um acht aufstehen müsstest. Fit aufzuwachen ist nämlich wesentlich effektiver, als zwei Stunden Schlaf mehr zu haben und am Ende zerknautscht durch den Tag zu kriechen.

Du findest Deinen Weg schon!


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