Die Frühjahrsmüdigkeit - So wirst Du wieder wach

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Die Frühjahrsmüdigkeit - So wirst Du wieder wach

Die ersten Sonnenstrahlen finden ihren Weg auf die Erde und so langsam kommt die Natur in Schwung. Wenn die eigene Energie Dir einen Strich durch die Rechnung macht, dann hat wohl die Frühjahrsmüdigkeit zugeschlagen. Wie Du Frühjahrsmüdigkeit erkennst und mit den Gegensätzen Verzicht und Ausdauer Dein Tief überwinden kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn Du nach der kalten Jahreszeit nicht so richtig aus dem Bett kommst und Dich dauerhaft antriebslos fühlst, dann kann es sich um Frühjahrsmüdigkeit handeln. Es zählen aber auch Schwindel- und Schwächeanfälle sowie Kreislaufprobleme und Gereiztheit zu den Symptomen. Generell wird die Frühjahrsmüdigkeit von jedem anders wahrgenommen – oder eben gar nicht. Tatsächlich sind aber die Hälfte aller Deutschen betroffen. Vor allem Frauen und Ältere sind anfällig, ebenso wie wetterfühlige Menschen.

Wieso, weshalb, warum?

So ganz möchte sich die Wissenschaft nicht auf eine Ursache für das emotionale Tief im Frühling festlegen. Fakt ist allerdings, dass es mit dem ausgeprägten Klimawechsel zusammenhängt. Besonders bemerkbar macht es sich bei schnellem Temperaturwechsel von zehn Grad Celsius oder mehr. 

Während die Tage im Winter immer kürzer werden und die Sonne uns links liegen lässt, produziert unser Körper verhältnismäßig viel Melatonin. Es handelt sich dabei um ein Schlafhormon, welches Deinen Körper bei hoher Konzentration runterfährt: Du wirst müde und möchtest eigentlich nur eins - ab ins Bett.

Wenn nun im März und April das Wetter wieder einmal verrückt spielt und Du nicht weißt, ob Du nun Deinen Strickpullover anbehalten oder sommerliche Blusen wieder herausholen sollst, schlägt die Frühjahrsmüdigkeit zu. Dein Melatoninspiegel ist noch hoch. Aber die plötzlich steigenden Temperaturen und helleren Tage befehlen Deinem Körper, Serotonin herzustellen. Bis sich der Serotoninspiegel in Deinem Körper wieder auf seinem üblichen Frühlingsniveau befindet, gibt es nun ein ständiges Hin-und-Her. Serotonin und Melatonin übernehmen abwechselnd die Oberhand und verwirren Deinen Körper, was ihn auslaugt. 

Des Weiteren wirken sich die steigenden Temperaturen auf Deine Blutgefäße aus. Sie weiten sich und lassen Deinen Blutdruck fallen. Hier findet sich der Grund, weshalb ältere Menschen – vor allem mit Blutdruckproblemen – häufig betroffen sind.

Keine Sorge! Es gibt einen Ausweg

Um Deinen Körper an die wiederkehrende Situation zu gewöhnen, solltest Du Dich grundsätzlich gegen Deinen Instinkt entscheiden und vom Sofa nach draußen begeben. Auf diese Weise kannst Du zwei Dinge gleichzeitig tun: Dich an Die Temperaturen gewöhnen und Sonnenlicht tanken. 
Generell empfehlen wir ein Ausrichten nach der Vitamin D Bombe. Vitamin D fungiert als natürlicher Wecker, also versuche ruhig, mit der Sonne aufzustehen und mit dem Sonnenuntergang ins Bett zu fallen.

Viel versus wenig trinken

Dass viel Trinken gut für den Körper ist, ist kein Geheimnis mehr. Allerdings bringt eine hohe Flüssigkeitszufuhr Dir einen weiteren Vorteil: Du bewegst Dich regelmäßig zur Toilette – auch während der Arbeitszeiten. 

Greife am besten auch mal zu Apfel und Banane, statt Dir in der Mittagspause einen Burger zu holen und nimm lieber viele kleine, statt wenige große Mahlzeiten zu Dir. Ein kleiner Tipp am Rande: Nüsse geben Energie für zwischendurch und sollen sogar Deine Lebenszeit verlängern.

Werde aktiv

Unternimm‘ etwas! Die Zeit von Netflix und Chill ist vorbei. Geh raus, geh aus und triff‘ Dich mit Leuten. Wenn Du Dich in die Senkrechte bewegst und aktiv wirst, bist Du automatisch wacher.

Bewegung ist Pflicht – es kann nicht oft genug gesagt werden. Bring‘ Deinen Kreislauf in Schwung und nutze jede Gelegenheit, Dich in irgendeiner Weise sportlich zu betätigen: Auf dem Weg zur Arbeit und zurück, am Schreibtisch und in Deinen Pausen. Sei dabei ausdauernd. Ansonsten wird die Wirkung sich nicht bemerkbar machen.
Wir raten außerdem, auch geistig aktiv zu werden! Setze Dir Ziele und beschäftige Dich mit Dingen, die Du gut kannst, um Dich zu motivieren.

Letzter Ausweg

Doch wenn gar nichts hilft und Du gerade einfach keine Energie hast, greife ruhig auf einen ordentlichen Power-Nap zurück oder gehe früh und zu gleichbleibenden Zeiten schlafen. Wie Du Power-Napping richtig betreibst, erklären wir Dir in folgendem Blogbeitrag: Power-Nap – Ausgeruht in weniger als 30 Minuten

Wir wünschen viel Erfolg beim Wachwerden!