Pechgenerator dreckige Wäsche – mit viel Glück ins neue Jahr

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Pechgenerator dreckige Wäsche – mit viel Glück ins neue Jahr

Die Adventszeit beginnt und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Gute Vorsätze für das neue Jahr werden gesucht und auch gefunden. Doch leider sind sie nach zwei Wochen meist schon wieder verflogen. Wir geben euch Tipps, wie ihr das Glück im neuen Jahr auch ohne schwer einhaltbare Vorsätze auf eure Seite bekommt.

Der Trick, um die bösen Geister loszuwerden: Nichtstun. Daran haben wir auch noch nicht gedacht. Erfahrt im folgenden Beitrag, was es damit auf sich hat und warum wir keine Wäsche zwischen dem 25.12. und dem 6.1. waschen sollten? Was steckt hinter dem Brauch?

Stille Nacht, heilige Nacht

Mit der Weihnachtszeit sind generell schon viele Bräuchen und Sitten verbunden. Da ist es nicht verwunderlich, dass es auch in Bezug auf unsere dreckige Wäsche einen Brauch gibt. Die meisten Bräuche zu dieser Zeit entstanden dabei aus dem einfachen Grunde, dass die Gefahr von bösen Geistern ein guter Ansatz für das zur Ruhe kommen zwischen den Jahren ist.

Die Rauhnächte – Herkunft und Bedeutung

Die Zeit zwischen Weihnachten (25.12.) und dem Tag der Heilige Drei Könige (6.1.) ist die Zeit zwischen den Jahren. Sie werden als 12 heilige Tage bezeichnet. Sechs Tage davon vor der Wintersonnenwende und die anderen sechs danach. Mancherorts bezeichnet man sie auch als Rauhnächte, welchen besonders im europäischen Brauchtum eine große Bedeutung zugeschrieben wird. Laut Überlieferungen ist das die Zeit an denen die Verstorbenen unterwegs sind, da sich das Geisterreich öffnet. Die Bezeichnung Rauhnächte könnte abzuleiten sein von der traditionellen Beräucherung zu dieser Zeit und würde somit für die „Rauchware“ stehen. Eine andere Herleitung bezieht sich auf die wilden, haarigen Dämonen abgeleitet von dem mittelhochdeutschem Wort rûch (haarig), welche zu dieser Zeit unterwegs sind.

Der Mythos der wilden Jagd

Während dieser Zeit dürfen laut Mythos keine weißen Leinen aufgehangen werden. Der wilde Reiter würde sich ansonsten diese Leinentücher holen und sie im nächsten Jahr als Leichentücher zurückbringen. Die wilde Jagd wird dabei angeführt von Odin und Frau Holle. In der germanischen Mythologie ist Frau Holle die Erdgöttin und ihr Reich ist die Unterwelt. Auch ist es nicht von Vorteil Wäscheleinen zu verwenden. Der Reiter könnte sich darin verfangen und somit zornig auf die Familie werden. Besonders jungen Frauen ist es verboten weiße Wäsche aufzuhängen. Zudem hat es auch noch einen praktischen Hintergrund, da zu dieser Zeit sehr viel mit Weihrauch gearbeitet wird und die Wäsche nicht danach riechen sollte.

Orakelfunktion

In den Rauhnächten steckt jedoch noch viel mehr als nur eine reine Schauergeschichte. Jede Nacht steht für eine Monat des nächsten Jahres. Dabei beschäftigt sich jeder einzelne Tag der Rauhnächte mit einer ganz bestimmten Frage, der man sich an diesem Tag widmen sol. Die Tage fungieren als Orakel für das neue Jahr.

Glücksproduzent Traumwelt

Die Träume in den Rauhnächten sollen eine ganz besondere Wirkung auf uns und unser nächstes Jahr haben. Träume, die sich dabei vor 0:00 der jeweiligen Rauhnacht vollziehen sollen in der ersten Hälfte des Monats in Erfüllung gehen. Die Träume danach in den zweiten Hälften.

Für diesen Mythos gibt es keine Beweise. Wir finden es trotzdem entspannend für das Gewissen sortiert und ohne Altlasten in das nächste Jahr zu starten. Und ganz nebenbei gibt es uns die Möglichkeit die freien Tage zwischen den Jahren wirklich zu genießen und zur Ruhe zukommen. Wir blicken zurück auf das alte Jahr und schaffen Klarheit für das neue Jahr. Und wer weiß vielleicht erfüllt sich wirklich ein Traum aus diesen Nächten in dem nächsten Jahr.

Wir wünschen eine großartige Adventszeit und ruhige Träume.